| 1990 |
Am 04.10.1990 beschließt der ev.-luth. Kirchenvorstand Zittau, eine Kirchliche Sozialstation zum 01.01.1991 zu gründen. Im Gebäude des Diakonischen Werkes auf der Geschwister-Scholl Straße 6 ( jetzt Böhmische Straße ) soll der Sitz des Vereines sein. |
| 1991 |
Unter gemeinsamer Trägerschaft der ev.-luth., röm.-kath. und der ev.-meth. Kirchgemeinde beginnt die Kirchliche Sozialstation ihre Arbeit. Vorerst in im Zittauer Rathaus, Markt 1, der ehemaligen städtischen Gemeindeschwesternstation, denn das Haus des Diakonischen Werkes wird noch saniert. Da die Angebote an häuslicher Krankenpflege sehr gut angenommen werden, wird im März des Jahres die Zahl der Angestellten von anfänglich sieben Mitarbeitenden auf zwölf erhöht. Das Angebot wird um den Bereich hauswirtschaftlicher Dienstleistungen erweitert. |
| 1992 |
Im Mai erfolgt der Einzug in das sanierte Gebäude der Diakonie, auf der Böhmischen Straße 6. |
| 1997 |
Juli wird in Olbersdorf eine Wohngemeinschaft für fünf körperlich schwerstbehinderte Menschen bezogen.
Die medizinische und pflegerische Versorgung wird durch die Kirchliche Sozialstation
in einem 24 Stunden Dienst abgesichert. |
| 1999 |
Aufbau des Ambulanten Hospizdienstes. Unheilbar Kranken- und Sterbenden
Menschen und deren Angehörigen, sowie Trauernden, kann nun Hilfe und
Beistand angeboten werden. Seit diesem Zeitpunkt wird intensiv nach einer
Möglichkeit gesucht ein stationäres Hospiz zu errichten. |
| 2001 |
Die Betreuung der Wohngemeinschaft für schwerstkörperbehinderte Menschen
wird an einen privaten Träger abgegeben. Das Land Sachsen stellt die Förderung der investiven Maßnahmen ein.
Pflegedienste erheben eine Investitionspauschale wie im Sozialgesetzbuch vorgesehen. |
| 2005 |
Unser Angebot wird erweitert um Fußpflege- und
Friseurdienstleistungen im Hausbesuch.
Wir erweitern unser Profil um die Betreuung demenziell erkrankter Menschen.
Entlastungsangebote für pflegende Angehörige sollen Erholungsphasen ermöglichen.
Betroffene werden aktiviert, erhalten ein Alltagstraining und werden entsprechend
ihrer Fähigkeiten und Neigungen gefördert.
Renovierung und Neuaufteilung der Räumlichkeiten des Pflegedienstes in der Böhmischen Straße 6.
Gründung der "Christlichen Hospiz Ostsachsen GmbH" und Erwerb der Immobilie
Comeniusstraße 12 in Herrnhut. |
| 2006 |
Feierlicher Baubeginn des stationären Hospiz "Siloah". |
| 2007 |
Die gesamte Hospizarbeit wird durch die "Christliche Hospiz Ostsachsen gGmbH" übernommen. |
| 2008 |
Im Juni findet das erste Tee-menz Treffen statt.
Angehörige von an Demenz Erkrankten treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch bei Tee oder Kaffee. |
| 2010 |
Umzug der Kirchlichen Sozialstation in die Frauenstraße 20 in Zittau.
Ein Fahrstuhl und Kundenparkplätze am Haus ermöglichen nun einen barrierefreien und bequemen Zugang zu den Geschäftsräumen.
Ein Gruppen- und Seminarraum für größere Veranstaltungen ermöglicht zusätzliche Angebote.
Prüfung der Einrichtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen mit dem Prädikat 1,0 |