Angebote zu "Fukushima" (4 Treffer)

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Furusato - Wunde Heimat Fukushima
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Warum leben Menschen in einer Gegend, von der sie wissen, dass von ihr eine unsichtbare Gefahr ausgeht? Die Stadt Minamisoma im Distrikt Fukushima ist eine geteilte Stadt. Ein Teil liegt in der evakuierten 20-Kilometer-Sperrzone um den havarierten Reaktor, im übrigen Teil gilt die Stadt nach der Reaktorkatastrophe von 2011 trotz zu hoher Strahlenwerte weiterhin als bewohnbar. In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: Sie ist sein Furusato. Vielen bleibt aber auch keine andere Wahl, als in der verstrahlten Heimat zu bleiben.

Anbieter: Maxdome
Stand: 29.07.2019
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Robotopia Nipponica: Recherchen zur Akzeptanz v...
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Japan ist seit den 1980ern als Land bekannt, das eine bemerkenswerte Roboterkultur hervorgebracht hat. Während jedoch die Diskussion um den Einsatz sogenannter sozialer Roboter in der Pflege noch vor kurzem im Westen den Mythos vom Roboterland Japan bestärkt hat, brachte die Dreifachkatastrophe von Fukushima im März 2011 allgemeine Ernüchterung: japanische Roboter konnten hier kaum helfen. Cosima Wagner unternimmt auf der Basis originalsprachlichen Quellenmaterials nun erstmalig eine umfassende Erörterung der Robotopia Nipponica und bietet Erklärungsmodelle für den Japanese Way of Robotics . Eine dichte Beschreibung der Wechselwirkung von Kultur und Technik macht deutlich, dass Roboter auch in Japan nicht nur rationale High-Tech-Produkte sind, sondern als technische Artefakte ihre Existenz und ihre spezifische Erscheinungsform dem Zusammenspiel verschiedener sozialer, politischer und kultureller Faktoren verdanken. Als Beitrag einer kulturwissenschaftlichen Technikforschung regt die Autorin anstelle exotisierender Interpretationen zur Reflexion über die Relation von Kultur und Technik an und bereichert anhand des Fallbeispiels Japan die Debatte um eine Technisierung der Zukunftsgesellschaft.

Anbieter: buecher.de
Stand: 31.07.2019
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Auf dem Weg zum grünen Kapitalismus?
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Die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 war für Bundeskanzlerin Merkel der Anlass, dem Druck der Anti-Atom-Bewegung nachzugeben und mit dem Atomausstieg die sogenannte Energiewende und damit eine tiefgreifende ökologische Modernisierung einzuleiten. Heute wird ein ´´grüner Kapitalismus´´ als Ausweg aus den vielfältigen Krisen propagiert. Angesichts einer labilen Weltwirtschaft, wachsender sozialer Ungleichheit auch innerhalb Europas, des fortschreitenden Klimawandels und sich zuspitzender gesellschaftlicher Konflikte könnte die Ökologisierung der Wirtschaft zum Entwicklungsmotor einer neuen gesellschaftlichen Epoche werden. Aber wurde mit der Wende nach Fukushima tatsächlich ein grundlegender Umbau unseres Energiemodells auf den Weg gebracht? Und wie ist es Merkel gelungen den Atomkonflikt zu befrieden und ihn sogar zur Stabilisierung ihrer eigenen Macht zu nutzen? Sind die Entwicklungen in der deutschen Energiepolitik sogar ein Hinweis darauf, dass sich der grüne Kapitalismus weltweit durchsetzen könnte? Und nicht zuletzt: Wie müsste eine emanzipatorische Linke auf diese Veränderungen antworten?

Anbieter: buecher.de
Stand: 16.08.2019
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Vision für die Tonne
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Die Atomgeschichte hat interessante Charaktere hervorgebracht. Einen Atommanager, der die Seiten wechselt; einen Landrat, der sich quer stellt; einen jungen Zoologen, der den DDR-Staat durch Recherchen zum Uranabbau düpiert; einen Physiker, der das Ende der Ostreaktoren während der Wende besiegelt. Und viele mehr. Der Autor hat sie getroffen und erzählt auch anhand ihrer Biografien die Atomgeschichte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Er beschreibt die anfänglich so naive Atomeuphorie, dann die ersten Widerstände in den sechziger Jahren, und schließlich die Bauplatzbesetzungen in den Siebzigern und Achtzigern. Er schildert, wie die Atomwirtschaft mit Arroganz und Leichtfertigkeit den Widerstand immer wieder aufs Neue belebt, forciert durch die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima. ´´Vision für die Tonne´´ ist die journalistisch aufgearbeitete Historie einer sozialen Bewegung, die wie keine andere die mitteleuropäische Nachkriegsgeschichte geprägt hat. Einer Bewegung, die beharrlich und kreativ war, die Alternativen suchte und fand, und die stets einen Querschnitt der Gesellschaft repräsentierte. All das machte sie - wenn auch erst spät - erfolgreich.

Anbieter: buecher.de
Stand: 31.07.2019
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