Angebote zu "Ulla" (10 Treffer)

Kategorien

Shops

Mensch und Endlichkeit
49,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Gestaltung des Lebensendes ist zunehmend von Institutionalisierung, Technisierung und Ökonomisierung geprägt. Die Beiträge des Sammelbands gehen in drei Teilen der Frage nach, wie unter diesen Bedingungen ein Umgang mit Sterben und Tod zu gewährleisten ist, welcher der Individualität und Würde der Person gerecht wird. Im ersten Teil wird aus sozial-, politik-, rechts-, und alternswissenschaftlicher Perspektive der Kontext der Institutionalisierungen des Lebensendes thematisiert. Der zweite Teil untersucht konkrete Institutionalisierungsprozesse im Bereich der Versorgungsstrukturen als auch der Regularien (u.a. gesetzliche Vertretung am Lebensende, Leitlinie zur palliativen Sedierung), jeweils im Hinblick auf das Spannungsfeld von Standardisierungsanforderungen und individuellen Bedürfnissen. Der dritte Teil stellt die Frage nach den Grenzen der Institutionalisierung anhand des Anspruchs von Ganzheitlichkeit in der Betreuung und deliranter Phänomene im Sterbeprozess. Mit Beiträgen vonAnna Durnová, Christof S. Eisl, Angelika Feichtner, Reimer Gronemeyer, Ulla Kriebernegg, Elisabeth Medicus, Karin Reinmüller, Walter Schaupp, Willibald J. Stronegger, Dietmar Weixler.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
»Nach Amerika nämlich!«
24,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 01/2012, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: »Nach Amerika nämlich!«, Titelzusatz: Jüdische Migrationen in die Amerikas im 19. und 20. Jahrhundert, Redaktion: Kriebernegg, Ulla // Lamprecht, Gerald // Maierhofer, Roberta // Strutz, Andrea, Verlag: Wallstein Verlag GmbH // Wallstein, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Cultural Studies // Kulturwissenschaften // Wissenschaft // Südamerika // Geschichte // Politik // Gesellschaft // Recht // USA // bis 1945 // Judentum // Allgemeines // Lateinamerika // Wirtschaft // Vereinigte Staaten von Amerika // Geschichte der Religion // Sozial // und Kulturgeschichte, Rubrik: Geschichte // Sonstiges, Seiten: 359, Gewicht: 628 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Die Heimat nehmen wir mit
29,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Der Autor, Universitätsprofessor und Wissenschaftspolitiker, schlägt einen großen Bogen und schildert, wie seine Familie gezwungen wurde, ihre Heimat im Salzburger Land im Jahr 1732 aus Glaubensgründen zu verlassen, wie sie in den folgenden mehr als 200 Jahren in Ostpreußen von keinem der Kriegsereignisse verschont geblieben ist, wie sie schließlich auch aus dieser inzwischen zur Heimat gewordenen Region vertrieben und in alle Winde verstreut wurde und versucht hat, wieder Wurzeln zu schlagen. Dabei lässt er gleichaltrige Verwandte zu Wort kommen, die - wie er - die Flucht der Jahre 1944/45 als Kinder oder Jugendliche über sich haben ergehen lassen müssen und macht persönliche Berichte aus Nachlässen der älteren Generation zugänglich, die Vertreibung und Neuanfang als Erwachsene erlebt haben. "Das Bemerkenswerte und besonders Liebenswürdige ist die Vielstimmigkeit" urteilt Ulla Lachauer, eine exzellente Kennerin des Nördlichen Ostpreußens, in ihrer Einführung. Entstanden ist keine reine Familiengeschichte, vielmehr wird diese in den "Brennpunkt der Politik" gestellt, wie der Deutsche Ostdienst in seiner Besprechung schreibt. Das Organ betont, dass in der Darstellung den Zahlen und Fakten "Leben eingehaucht" werde. Das sieht auch Hermann Rudolph so, wenn er im Tagesspiegel hervorhebt, dass die Familiengeschichte "ein Kapitel europäischer Sozial- und Migrationsgeschichte enthält". So ist das Buch ein Dokument mit vielen Querverbindungen zu politisch-historischen Ereignissen, wobei Schwerpunkte das Geschehen um die Religionsflüchtlinge des Jahres 1732 und der Kriegsflüchtlinge 1944/45 sind. Einblicke in das bäuerliche Leben, die Situation in dem infolge des Versailler Vertrages vom Reich abgeschnittenenOstpreußen und Rückbesinnungen auf die Ereignisse 1914/15 vermitteln ein lebendiges Bild einer Welt, die untergegangen ist. Gelungen ist dabei die Einordnung täglicher Erfahrungen in größere Zusammenhänge. Flucht und Überleben bilden den Tenor. Dabei ist die Darstellung von bemerkenswerter Objektivität und enthält keine Ressentiments. Gelegentlich spürt man sogar ein Augenzwinkern, was die Lektüre neben dem Gewinn an Erkenntnis zusätzlich bereichert.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Die Heimat nehmen wir mit
29,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Der Autor, Universitätsprofessor und Wissenschaftspolitiker, schlägt einen großen Bogen und schildert, wie seine Familie gezwungen wurde, ihre Heimat im Salzburger Land im Jahr 1732 aus Glaubensgründen zu verlassen, wie sie in den folgenden mehr als 200 Jahren in Ostpreußen von keinem der Kriegsereignisse verschont geblieben ist, wie sie schließlich auch aus dieser inzwischen zur Heimat gewordenen Region vertrieben und in alle Winde verstreut wurde und versucht hat, wieder Wurzeln zu schlagen. Dabei lässt er gleichaltrige Verwandte zu Wort kommen, die - wie er - die Flucht der Jahre 1944/45 als Kinder oder Jugendliche über sich haben ergehen lassen müssen und macht persönliche Berichte aus Nachlässen der älteren Generation zugänglich, die Vertreibung und Neuanfang als Erwachsene erlebt haben. "Das Bemerkenswerte und besonders Liebenswürdige ist die Vielstimmigkeit" urteilt Ulla Lachauer, eine exzellente Kennerin des Nördlichen Ostpreußens, in ihrer Einführung. Entstanden ist keine reine Familiengeschichte, vielmehr wird diese in den "Brennpunkt der Politik" gestellt, wie der Deutsche Ostdienst in seiner Besprechung schreibt. Das Organ betont, dass in der Darstellung den Zahlen und Fakten "Leben eingehaucht" werde. Das sieht auch Hermann Rudolph so, wenn er im Tagesspiegel hervorhebt, dass die Familiengeschichte "ein Kapitel europäischer Sozial- und Migrationsgeschichte enthält". So ist das Buch ein Dokument mit vielen Querverbindungen zu politisch-historischen Ereignissen, wobei Schwerpunkte das Geschehen um die Religionsflüchtlinge des Jahres 1732 und der Kriegsflüchtlinge 1944/45 sind. Einblicke in das bäuerliche Leben, die Situation in dem infolge des Versailler Vertrages vom Reich abgeschnittenenOstpreußen und Rückbesinnungen auf die Ereignisse 1914/15 vermitteln ein lebendiges Bild einer Welt, die untergegangen ist. Gelungen ist dabei die Einordnung täglicher Erfahrungen in größere Zusammenhänge. Flucht und Überleben bilden den Tenor. Dabei ist die Darstellung von bemerkenswerter Objektivität und enthält keine Ressentiments. Gelegentlich spürt man sogar ein Augenzwinkern, was die Lektüre neben dem Gewinn an Erkenntnis zusätzlich bereichert.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Die Heimat nehmen wir mit
29,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Der Autor, Universitätsprofessor und Wissenschaftspolitiker, schlägt einen großen Bogen und schildert, wie seine Familie gezwungen wurde, ihre Heimat im Salzburger Land im Jahr 1732 aus Glaubensgründen zu verlassen, wie sie in den folgenden mehr als 200 Jahren in Ostpreußen von keinem der Kriegsereignisse verschont geblieben ist, wie sie schließlich auch aus dieser inzwischen zur Heimat gewordenen Region vertrieben und in alle Winde verstreut wurde und versucht hat, wieder Wurzeln zu schlagen. Dabei lässt er gleichaltrige Verwandte zu Wort kommen, die - wie er - die Flucht der Jahre 1944/45 als Kinder oder Jugendliche über sich haben ergehen lassen müssen und macht persönliche Berichte aus Nachlässen der älteren Generation zugänglich, die Vertreibung und Neuanfang als Erwachsene erlebt haben. "Das Bemerkenswerte und besonders Liebenswürdige ist die Vielstimmigkeit" urteilt Ulla Lachauer, eine exzellente Kennerin des Nördlichen Ostpreußens, in ihrer Einführung. Entstanden ist keine reine Familiengeschichte, vielmehr wird diese in den "Brennpunkt der Politik" gestellt, wie der Deutsche Ostdienst in seiner Besprechung schreibt. Das Organ betont, dass in der Darstellung den Zahlen und Fakten "Leben eingehaucht" werde. Das sieht auch Hermann Rudolph so, wenn er im Tagesspiegel hervorhebt, dass die Familiengeschichte "ein Kapitel europäischer Sozial- und Migrationsgeschichte enthält". So ist das Buch ein Dokument mit vielen Querverbindungen zu politisch-historischen Ereignissen, wobei Schwerpunkte das Geschehen um die Religionsflüchtlinge des Jahres 1732 und der Kriegsflüchtlinge 1944/45 sind. Einblicke in das bäuerliche Leben, die Situation in dem infolge des Versailler Vertrages vom Reich abgeschnittenenOstpreußen und Rückbesinnungen auf die Ereignisse 1914/15 vermitteln ein lebendiges Bild einer Welt, die untergegangen ist. Gelungen ist dabei die Einordnung täglicher Erfahrungen in größere Zusammenhänge. Flucht und Überleben bilden den Tenor. Dabei ist die Darstellung von bemerkenswerter Objektivität und enthält keine Ressentiments. Gelegentlich spürt man sogar ein Augenzwinkern, was die Lektüre neben dem Gewinn an Erkenntnis zusätzlich bereichert.

Anbieter: buecher
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Mensch und Endlichkeit
71,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Die Gestaltung des Lebensendes ist zunehmend von Institutionalisierung, Technisierung und Ökonomisierung geprägt. Die Beiträge des Sammelbands gehen in drei Teilen der Frage nach, wie unter diesen Bedingungen ein Umgang mit Sterben und Tod zu gewährleisten ist, welcher der Individualität und Würde der Person gerecht wird. Im ersten Teil wird aus sozial-, politik-, rechts-, und alternswissenschaftlicher Perspektive der Kontext der Institutionalisierungen des Lebensendes thematisiert. Der zweite Teil untersucht konkrete Institutionalisierungsprozesse im Bereich der Versorgungsstrukturen als auch der Regularien (u.a. gesetzliche Vertretung am Lebensende, Leitlinie zur palliativen Sedierung), jeweils im Hinblick auf das Spannungsfeld von Standardisierungsanforderungen und individuellen Bedürfnissen. Der dritte Teil stellt die Frage nach den Grenzen der Institutionalisierung anhand des Anspruchs von Ganzheitlichkeit in der Betreuung und deliranter Phänomene im Sterbeprozess. Mit Beiträgen von Anna Durnová, Christof S. Eisl, Angelika Feichtner, Reimer Gronemeyer, Ulla Kriebernegg, Elisabeth Medicus, Karin Reinmüller, Walter Schaupp, Willibald J. Stronegger, Dietmar Weixler.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Blinde Flecken - (Re-)Konstruktionen von Vergan...
29,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 103 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur- bzw. generell in der Medienlandschaft spricht man in den letzten zehn Jahren von einem regelgerechten 'Erinnerungsboom'. Plötzlich sind auch Themen von Interesse, die zuvor weniger Berücksichtigung fanden, zumindest auf offizieller Ebene. Im Zusammenhang dieser Arbeit möchte ich von 'blinden Flecken' sprechen, von Leerstellen im Geschichtsbewusstsein, die nach und nach an die Oberfläche der Erinnerungskultur transformiert werden. Neben den Themenkomplexen 'Flucht und Vertreibung der Deutschen während des 'Zweiten Weltkrieges'', 'Bombardierung der deutschen Städte und das Leid der Zivilbevölkerung' sowie die 'Erfahrungen von Soldaten während der Kriegsgefangenschaft' sind die 'Rolle der Wehrmacht im Regime des Nationalsozialismus' und die 'Erfahrungen der Nachkriegsgeneration in der Zeit des 'Wirtschaftswunders'' zu den 'blinden Flecken' im Geschichtsbewusstsein zu rechnen, welche nun allmählich von der deutschen Erinnerungskultur entdeckt werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich aus literaturwissenschaftlicher Perspektive mit der (Re-)Konstruktion von Vergangenheit. Untersucht werden soll, wie in der aktuellen Literatur (der älteste der untersuchten Romane stammt von 1998) 'blinde Flecken' in der Vergangenheit der deutschen Geschichte dargestellt bzw. der Wahrnehmung zugeführt werden. Anhand der Romane 'Am Beispiel meines Bruders' von Uwe Timm, 'Unscharfe Bilder' von Ulla Hahn und 'Der Verlorene' von Hans-Ulrich Treichel werden unterschiedliche thematische Schwerpunkte der jüngsten deutschen Literatur beleuchtet, die die These vom 'Paradigmenwechsel in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik' (aufgestellt vom Sozial- und Kulturwissenschaftler Harald Welzer) untermauern. Ob sie jedoch im Zusammenhang mit der Transformation der Täter- in eine Opfergesellschaft als Werke betrachtet werden können, welche diesen Prozess befördern, soll am Ende dieser Arbeit hinterfragt werden. Bevor die einzelnen Prosatexte analysiert werden und gezeigt wird, wie sie 'blinde Flecken' bzw. 'Leerstellen im Geschichtsbewusstsein' der Leser der Wahrnehmung zuführen bzw. füllen, ist es notwendig einige theoretische Grundlagen (Erinnerungskultur der Bundesrepublik nach 1945; 'Globalisierung der NS-Vergangenheit'; Gedächtnistheorien; Verhältnis von Literatur, Gedächtnis und Geschichtsschreibung).

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Mensch und Endlichkeit
50,40 € *
ggf. zzgl. Versand

Die Gestaltung des Lebensendes ist zunehmend von Institutionalisierung, Technisierung und Ökonomisierung geprägt. Die Beiträge des Sammelbands gehen in drei Teilen der Frage nach, wie unter diesen Bedingungen ein Umgang mit Sterben und Tod zu gewährleisten ist, welcher der Individualität und Würde der Person gerecht wird. Im ersten Teil wird aus sozial-, politik-, rechts-, und alternswissenschaftlicher Perspektive der Kontext der Institutionalisierungen des Lebensendes thematisiert. Der zweite Teil untersucht konkrete Institutionalisierungsprozesse im Bereich der Versorgungsstrukturen als auch der Regularien (u.a. gesetzliche Vertretung am Lebensende, Leitlinie zur palliativen Sedierung), jeweils im Hinblick auf das Spannungsfeld von Standardisierungsanforderungen und individuellen Bedürfnissen. Der dritte Teil stellt die Frage nach den Grenzen der Institutionalisierung anhand des Anspruchs von Ganzheitlichkeit in der Betreuung und deliranter Phänomene im Sterbeprozess. Mit Beiträgen von Anna Durnová, Christof S. Eisl, Angelika Feichtner, Reimer Gronemeyer, Ulla Kriebernegg, Elisabeth Medicus, Karin Reinmüller, Walter Schaupp, Willibald J. Stronegger, Dietmar Weixler.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot
Blinde Flecken - (Re-)Konstruktionen von Vergan...
24,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 103 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur- bzw. generell in der Medienlandschaft spricht man in den letzten zehn Jahren von einem regelgerechten 'Erinnerungsboom'. Plötzlich sind auch Themen von Interesse, die zuvor weniger Berücksichtigung fanden, zumindest auf offizieller Ebene. Im Zusammenhang dieser Arbeit möchte ich von 'blinden Flecken' sprechen, von Leerstellen im Geschichtsbewusstsein, die nach und nach an die Oberfläche der Erinnerungskultur transformiert werden. Neben den Themenkomplexen 'Flucht und Vertreibung der Deutschen während des 'Zweiten Weltkrieges'', 'Bombardierung der deutschen Städte und das Leid der Zivilbevölkerung' sowie die 'Erfahrungen von Soldaten während der Kriegsgefangenschaft' sind die 'Rolle der Wehrmacht im Regime des Nationalsozialismus' und die 'Erfahrungen der Nachkriegsgeneration in der Zeit des 'Wirtschaftswunders'' zu den 'blinden Flecken' im Geschichtsbewusstsein zu rechnen, welche nun allmählich von der deutschen Erinnerungskultur entdeckt werden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich aus literaturwissenschaftlicher Perspektive mit der (Re-)Konstruktion von Vergangenheit. Untersucht werden soll, wie in der aktuellen Literatur (der älteste der untersuchten Romane stammt von 1998) 'blinde Flecken' in der Vergangenheit der deutschen Geschichte dargestellt bzw. der Wahrnehmung zugeführt werden. Anhand der Romane 'Am Beispiel meines Bruders' von Uwe Timm, 'Unscharfe Bilder' von Ulla Hahn und 'Der Verlorene' von Hans-Ulrich Treichel werden unterschiedliche thematische Schwerpunkte der jüngsten deutschen Literatur beleuchtet, die die These vom 'Paradigmenwechsel in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik' (aufgestellt vom Sozial- und Kulturwissenschaftler Harald Welzer) untermauern. Ob sie jedoch im Zusammenhang mit der Transformation der Täter- in eine Opfergesellschaft als Werke betrachtet werden können, welche diesen Prozess befördern, soll am Ende dieser Arbeit hinterfragt werden. Bevor die einzelnen Prosatexte analysiert werden und gezeigt wird, wie sie 'blinde Flecken' bzw. 'Leerstellen im Geschichtsbewusstsein' der Leser der Wahrnehmung zuführen bzw. füllen, ist es notwendig einige theoretische Grundlagen (Erinnerungskultur der Bundesrepublik nach 1945; 'Globalisierung der NS-Vergangenheit'; Gedächtnistheorien; Verhältnis von Literatur, Gedächtnis und Geschichtsschreibung).

Anbieter: Thalia AT
Stand: 20.01.2020
Zum Angebot